Richtige Bewertung Ihrer Immobilie, maximaler Erlös bei Verkauf!

„Wie viel ist meine Immobilie wert?“ Diese Frage stellt sich Eigentümern oft, wenn z. B. eine Verkaufsabsicht für das eigene Grundstück, das Haus oder die Wohnung ins Auge gefasst wird. Für den Eigentümer selbst ist diese Frage oft nur schwer zu beantworten! Zu viele Faktoren sind hier zu berücksichtigen! Dabei ist die richtige Bewertung einer Immobilie einer der grundlegenden Faktoren für den Erfolg von Verhandlungen.

  • Wer den Kaufpreis zu hoch ansetzt, läuft Gefahr auf seiner Immobilie sitzen zu bleiben.
  • Wer zu wenig verlangt, hat am Ende finanzielle Einbußen!

Aber keine Angst, dieses Problem ist leicht zu lösen, indem man eine fachmännische Immobilienbewertung vornehmen lässt. Für die richtige Bewertung gibt es 3 Methoden:

  • Ertragswertverfahren
  • Sachwertverfahren
  • Vergleichswertverfahren!

Die Anwendung erfolgt jeweils nach Art der zu bewertenden Immobilie. Das Ertragswertverfahren wird zur Bewertung von vermieteten Immobilien angewandt. Hier steht die jährliche Kaltmiete zusammen mit dem Bodenwert im Vordergrund! Das Sachwertverfahren wird fast immer für eigen genutzte Objekte verwendet. Die Bewertung wird hier auf der Basis des Bodenwertes und des Wertes der baulichen Anlagen vorgenommen. Beim Vergleichswertverfahren wird der Wert einer auf Grund von Ausstattung und Allgemeinzustand vergleichbaren, sich in unmittelbarer Nähe befindlichen Immobilie hinzugezogen. Nun müssen Sach- und Ertragswertverfahren nicht unbedingt den tatsächlichen Marktwert (Verkehrswert) widerspiegeln. Es handelt sich hier ausschließlich um nüchterne Berechnungen! Entscheidend ist letztendlich aber immer der Verkehrswert bei einer Immobilienbewertung, da dieser Preis voraussichtlich im Verkaufsfall zu erzielen ist! Der Verkehrswert ist also ein Sach- oder Ertragswert, der durch einen Faktor den örtlichen Gegebenheiten des Immobilienmarktes angepasst worden ist.

Wollen Sie Ausführlicheres zu diesem Thema wissen oder Ihre Immobilie bewerten lassen (kostenlos!), so stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

Hierzu und zu anderen Themen erhalten Sie eine kompetente Beratung durch Wolfgang Heilmeier in unserem Finanz- und Immobiliencenter, Zoppoter Str. 20, 81927 München. Wolfgang Heilmeier ist Bankkaufmann mit 35-jähriger Berufserfahrung im Finanz- u. Immobilienbereich, §34c, 34f GewO.

Kontakt: Tel. 089/90955890, E-Mail: wolfgang.heilmeier-immo@web.de, Internet: www.wolfgang-heilmeier.de

Angst vor der Immobilienblase?

Haben wir bereits eine Immobilienblase und wenn ja, droht diese zu platzen? Aufgrund der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank EZB und dem kräftigen Anstieg der Immobilienpreise in Ballungszentren wie z.B. München, könnte man im ersten Moment diese Gefahr durchaus ernst nehmen. Zudem hat das Volumen der ausgereichten Baukredite im Jahr 2015 um 3,5 % zugelegt. Das ist der stärkste Anstieg seit der Finanzkrise im Jahr 2008! Trotzdem wird es keine Immobilienblase in Deutschland geben. Warum? Das wichtigste Argument hierfür ist die sehr vorsichtige Kreditvergabe deutscher Banken. Eine Baufinanzierung ohne genügend Eigenkapital ist im Normalfall nicht möglich. In der Regel muss der Darlehensnehmer mindestens 20 bis 30 % eigenes Geld mitbringen. In München etwa beträgt der Finanzierungsanteil im Durchschnitt sogar nur 64 %, d.h. die Eigenkapitalquote beläuft sich hier auf 36 %.

Argumente gegen die Immobilienblase

Seit dem 21. März 2016 gibt es außerdem noch strengere EU-Kreditvergaberichtlinien! Es werden nun verstärkt in erster Linie die wirtschaftlichen Verhältnisse des Darlehensnehmers mit allen Wahrscheinlichkeiten und theoretisch möglichen wirtschaftlichen Veränderungen, insbesondere Verschlechterungen, während der gesamten Darlehenslaufzeit geprüft. Eine eventuell künftig positive Wertentwicklung der Immobilie darf bei der Beleihungsprüfung nicht mehr in Betracht gezogen werden.Die Banken achten also verschärft darauf, dass der Kunde auch im Falle einer Zinserhöhung die finanzielle Belastung noch tragen kann und nicht auf einen Notverkauf seiner Immobilie angewiesen ist. Als weiteres Argument gegen eine Immobilienblase spricht, dass bundesweit speziell auch in München, ein sehr hoher Bedarf an Wohnraum vorhanden ist, der derzeit nicht gedeckt werden kann. Die hohen Preise sind also die natürliche Folge von Angebot und Nachfrage und sind nicht durch spekulative Bautätigkeiten zustande gekommen.

Deutschland anders als Spanien und USA

Die Situation hier in Deutschland ist völlig anders als vor ein paar Jahren in Spanien und vor allem in den USA. Dort platzte die Immobilienblase, weil teilweise völlig am Bedarf vorbei gebaut wurde. Außerdem wurden regelmäßig Finanzierungen ohne jegliches Eigenkapital ausgereicht, eine Prüfung der finanziellen Verhältnisse der Kreditnehmer fand so gut wie nicht statt! Die Angst vor einer Immobilienblase in Deutschland ist also derzeit völlig unbegründet. Kaufwillige sollten sich trotz der hohen Preise nicht beirren lassen! Weitere Fragen hierzu und zu anderen Immobilien- und Finanzthemen beantworten wir Ihnen gerne.

Kontakt: Wolfgang Heilmeier – ImmoManagement, E-Mail wolfgang.heilmeier-immo@web.de, Telefon 089/90955890.